Aber wer diesen steinigen Weg
weiter geht und dann endlich regelmäßig Erfolg hat ...
sollte behutsam und vorsichtig mit
seinen Fischen umgehen. Damit meine ich nicht den
schonenden Umgang mit den gefangenen Fischen (Drill,
Landung, Haken lösen, etc.), das setze ich an dieser
Stelle einmal voraus. Vielmehr geht es mir darum, dass
jedem bewusst sein sollte, dass ein Fisch, der einem
Gewässer entnommen wird, dort immer eine Lücke
hinterlässt. Weg ist weg und wer das regelmäßig macht,
lässt die Population unweigerlich wieder schrumpfen. 2-3
erfolgreiche Fischer können einen Gewässerabschnitt in
einem kleinen Gewässer in kurzer Zeit leer räumen. Und es
dauert danach wieder sehr lange bis die Natur diesen
Verlust kompensieren kann.
Die Bestände sind nicht unerschöpflich. Je kleiner ein
Gewässer ist, desto größere Bedeutung hat das „catch and
release“. Das gilt natürlich nicht nur für den Wels,
sondern auch für andere Fischarten. Immer wenn ein Fischer
regelmäßig Fisch fängt, sollte er sich das vor Augen
halten.
Denkt mal drüber nach, haltet
Maß und geht Euren Weg weiter, es lohnt sich !
In diesem Sinne ...
Sven Dombach
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