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Was der Einsteiger tatsächlich braucht ...
Aller Anfang ist schwer und das beginnt für den Anfänger nicht erst
beim Fischen, sondern schon beim Einkauf von geeignetem
Gerät als Grundausstattung. Viele Händler haben leider zu
wenig Ahnung von diesem Bereich der Fischerei und in den
Foren wird man mit gut gemeinten Tipps überschüttet.
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Diese Tipps stammen häufig
von Leuten die noch nie einen anständigen Waller gefangen
haben und sich ihr „Wissen“ nur angelesen haben. Hat der
Anfänger dann keinen erfahrenen Bekannten zur Hand, sind
kostspielige Enttäuschungen und Niederlagen vorprogrammiert.
Für den ersten Trip ins Ausland kann man sich in den meisten
Camps geeignetes Material gegen Gebühr leihen. Hat man an
der Wallerfischerei Gefallen gefunden, geht es an den Kauf
der eigenen Ausrüstung. Die nachfolgende Auflistung ist als
Hilfe bei der Zusammenstellung einer geeigneten
Grundausstattung gedacht, aber auch für Fortgeschrittene und
alte Hasen zum Überdenken der eigenen Ausrüstung.
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Allgemeine Grundausstattung
Hier möchte ich nur ein paar Dinge nennen, die man haben
sollte, die nicht nur zum Wallerfischen sinnvoll sind. Ein
Zelt oder Schirmzelt (ich bevorzuge zweitgenanntes) so wie
eine Liege und ein anständiger Schlafsack gehören zur
essentiellen Grundausstattung. Sollte das Zelt
beziehungsweise Brolly über kein Moskitonetz verfügen, so
sollte man sich eines als Überwurf besorgen. Ein
Sonnenschutz in Form eines Schirmes ist je nach Jahreszeit
und Einsatz sehr angenehm. Geeignete und der Jahreszeit
angepasste Kleidung, inklusive guter Regenbekleidung, so wie
stabiles Schuhwerk sind unabdingbar. |
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Desweiteren für längere Outdoor-Aufenthalte Kochutensilien
und Geschirr so wie eine gute Kühltasche. Eine gute
Kopflampe und ein Multitool, unter anderem zum Hakenlösen,
runden die Sache ab. Nun fehlen noch Landehandschuhe, eine
Wallerplane und ein Anleinseil. Ich verwende hochwertige
Landehandschuhe aus dem Bereich der Meeresfischerei.
Grundsätzlich reichen aber auch welche aus dem Baumarkt. Als
Plane genügt eine stabile Allzweckplane, ebenfalls aus dem
Baumarkt, auf welche der Waller (angefeuchtet) zum Abhaken
und Fotografieren abgelegt werden kann.
Mittlerweile sind gute Anleinseile mit Gummizug im Handel
erhältlich. Bitte bei diesen fertigen Seilen immer die
Verbindungsknoten und den Verschlusskarabiner überprüfen.
Eine digitale Kamera sichert nun noch die Bilder der
gefangenen Fische und wir können uns dem Material widmen,
welches wir speziell zum Wallerfischen benötigen.
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1. Ruten
Die Anzahl der benötigten Ruten richtet sich ganz nach
dem Land, in welchem geangelt werden soll. Das heißt in
Normalfall zwei Ruten für Deutschland und Spanien, drei für
Italien und sogar vier für Frankreich. Will man keinen
Rutenwald, so kauft man sich am Besten Ruten in universellen
Längen, die man sowohl vom Boot als auch vom Ufer einsetzen
kann.
Diese haben eine Länge zwischen 2,70 und 3,00 Meter und
Wurfgewichte von 300 bis 500 Gramm. Man sollte auf eine
solide Verarbeitung mit guten Ringen und Rollenhaltern, so
wie einen belastbaren Blank achten.
Ich persönlich empfehle gerne Ruten von Ehmanns (Urian
Sensitive), AHF Leitner (Modell Donau) oder Zebco Rhino (DF
Big Fish), um nur einige wenige, aber bewährte Modelle ins
Spiel zu bringen.
Angelt man viel aktiv vom Boot, das heißt Schleifen,
Driften, Klopfen, und Ähnliches, so kann zusätzlich die
Anschaffung einer kurzen Rute in der Länge 2,00 bis 2,50
Meter sinnvoll sein. Für gelegentliche Einsätze dieser Art
genügen jedoch auch die zuvor genannten Ruten. |
2. Rollen
Mittlerweile gibt es ausreichend geeignete Rollen auf dem Markt, so
dass man nicht mehr unbedingt Multirollen verwenden muss.
Der Anfänger ist zumeist mit Stationärrollen besser bedient,
da er mit diesen besser zurecht kommt. Mein Favorit hierbei
ist die Penn Spinfisher 950 SSM, aufgrund ihrer Robustheit,
der sehr guten Bremse und ihres sehr guten
Preis/Leistungsverhältnisses. Die Schnurfassung ist mit
circa 200 Metern 0,60 mm geflochtener Schnur auch recht
üppig. Ebenfalls gut geeignet ist die Fin Nor OF 95, die
über eine noch etwas höhere Schnurfassung verfügt.
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3. Schnur
Hier wird immer wieder darüber diskutiert, welche
Schnurstärke denn notwendig ist. Vermutlich basierend auf
der Tatsache, dass viele Leute einfach zu kleine Rollen
besitzen. Da die Waller in vielen Gewässern mittlerweile
sehr groß werden und teilweise die 100 Kilo-Grenze sprengen,
sollte man keine falsche Bescheidenheit an den Tag legen und
sich für entsprechend starke und abriebfeste Schnüre
entscheiden. Eine dickere Schnur hat im Falle von
Beschädigungen einfach mehr Reserven als eine dünnere. Die
angegebene Tragkraft sollte nicht als einziges Kaufkriterium
herangezogen werden. |
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Ich fische meine Schnüre grundsätzlich in
der Stärke 0,60 mm und vertraue hierbei speziell der Leitner
„Super Cat“. Die Farbe spielt eine untergeordnete Rolle. Als
Grundsatz hierfür verwendet man eine weiße bzw. helle
Schnur, um diese speziell bei Nacht (Auslegen der Montagen)
gut sehen zu können, beziehungsweise eine dunkle Schnur,
wenn man nicht so schnell gesehen werden möchte.
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4. Vorfachmaterialien
Es gibt mittlerweile einige brauchbare Materialien auf dem Markt, die
sich vom Preis und der Verarbeitung beim Montagenbau
deutlich unterscheiden. Um hierauf kurz einzugehen: Monofile
Vorfächer sind mit etwas Übung gut herzustellen, recht
günstig und eine sichere Sache. Da die Erklärung zur
Herstellung von Vorfächern aus monofilem Material, speziell
wenn Quetschhülsen eingesetzt werden sollen, hier den Rahmen
sprengen würde, möchte ich auf eine von mir vorgestellte
Bauanleitung in Ausgabe 3 von cat connect verweisen.
Geflochtene Vorfachmaterialien sind für den Anfänger
sicherlich einfacher und schneller zu verarbeiten.
Grundsätzlich kann man hier zwischen Kevlar und Dyneema
unterscheiden. Beides ist tauglich. Dyneema ist weicher,
aber weniger abriebfest als Kevlar. Kevlar ist jedoch
UV-empfindlich. Also bitte das Vorfach nicht unnötig der
Sonneneinstrahlung aussetzen.
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Seit Kurzem gibt es nun auch
ummantelte Vorfachmaterialien. (Leitner Super Cat Compound).
Diese lassen sich sehr gut verarbeiten und sind Dank der bei
Bedarf entfernbaren Ummantelung enorm abriebfest und ideal
geeignet zur Herstellung von Vorfächern, bei denen eine
gewisse Steifigkeit Vorteile mit sich bringt.
Dies trifft wie bei Mono zum Beispiel auf
U-Posen-Vorfächer zu. Für den Anfang reicht es, sich auf ein
Vorfachmaterial festzulegen. Dafür sollte man besser etwas
mehr kaufen, um ein eventuell nicht so gelungenes Vorfach zu
verwerfen und neu zu binden. |
5. Schwimmer und U-Posen
Bei Schwimmern und U-Posen zahlt es sich auf Dauer aus,
etwas mehr Geld in bessere Qualität zu investieren. Viele
preiswerte Schwimmer und UPosen überleben die ersten Anhiebe
nicht. Beim Kauf sollte man grundsätzlich auf ein stabiles
Material wie etwa Rohacell achten und auf eine stabile
Innenführung, durch die die Schnur läuft.
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| Die von uns eingesetzten
geflochtenen Schnüre machen sonst kurzen Prozess und
schneiden tief in das Material ein. Bezüglich der Tragkraft
der Schwimmer habe ich mein Sortiment stark verkleinert und
verwende fast ausschließlich solche mit einer Tragkraft von
200 Gramm.
Bei den U-Posen verwende ich Tragkräfte von 40 bis 200
Gramm, abhängig von der Ködergröße und der gegenwärtigen
Strömung. In der Regel ist man mit einem Sortiment aus vier
bis fünf Schwimmern und sechs bis zehn U-Posen für den
Anfang ausreichend ausgestattet. . |
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Ich verwende gerne Schwimmer
und U-Posen von AHF Leitner oder baue mir teilweise die
Schwimmer selbst. Bleie sind den Schwimmern entsprechend
bereit zu halten. Bei einem Schwimmer mit circa 200 Gramm
Tragkraft kommt man mit 140 Gramm Blei meist gut hin.
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6. Haken
Hier kann sich der Anfänger zunächst auf ein Starterset
von etwa sechs bis zehn Einzelhaken und fünf bis zehn
Drillingen beschränken. Es ist besser, weniger Haken dafür
aber in guter Qualität zu kaufen. Gebrauchte Haken lassen
sich mittels eines Schleifsteins nachschärfen. Man sollte
auf Robustheit und Schärfe achten. So sollte sich zum
Beispiel ein Haken nicht zwischen den Fingern
zusammendrücken lassen.
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Die Schärfe lässt sich
hervorragend mit dem Fingernagel prüfen. Ich verwende
zumeist Einzelhaken in den Größen 6/0 bis 8/0 und Drillinge
der Größen 2/0 bis 5/0, wobei die Größen zwischen den
einzelnen Herstellern erhebliche Unterschiede aufweisen. Es
gibt einige gute Hersteller auf dem Markt, wobei ich mich
auf zwei festgelegt habe.
Meine Favoriten sind bei den Einzelhaken der Owner
„Gorilla Live Bait“ in Größe 8/0 und der Leitner „Dyna-Cast
Specimen“ in Größe 6/0. Bei den Drillingen sind es der Owner
„ST 66“ in Größe 3/0 oder Leitner Drilling Größe 4/0. |
7. Wirbel
Es erstaunt mich auf Messen immer wieder, wie wenig
Bedeutung diesem Teil der Ausrüstung beigemessen wird. Ist
bei Ruten und Rollen das Beste gerade gut genug, so wird am
Wirbel gespart. Gute Wirbel erscheinen oft sehr teuer, sind
aber oftmals über Jahre im Gebrauch und machen auch bei
großen Fischen nicht schlapp. Und mal ehrlich: Wie oft
reißen wir uns beim Wallerfischen einen Wirbel ab? Einmal
zehn gute Wirbel gekauft und man ist für mehrere Jahre
versorgt.
Insbesondere Wirbel welche für den amerikanischen Markt
produziert werden, scheinen bezüglich der Tragkraftangabe
weit realistischer angegeben zu werden, als solche für den
rein europäischen Markt. Daher bevorzuge ich Wirbel von
Sampo, AHF Leitner oder Berkley mit Tragkräften zwischen 200
und 275 lbs. Gebrauchte Wirbel sollten gelegentlich auf
einen leichten Lauf überprüft werden. Bei Bedarf reinigen
und ölen. Ein Wirbel, der nicht leicht läuft, kann im
schlechtesten Fall die gesamte Schnur verdrallen!
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8. Wichtige Kleinteile
An Kleinteilen sollte man folgende in ausreichender
Anzahl (bitte auf ausreichend Reserven achten) mit sich
führen: Aalglöckchen als Bissanzeiger. Ich bevorzuge
Doppel-glöckchen. Es ist unglaublich, wie viele man im Laufe
der Jahre verliert. Knicklichter zum Nachtfischen für die
Bestückung der Schwimmer und der Rutenspitzen. Seabooms aus
Kunststoff zum Einhängen der Reißleinen oder Bleie beim
Grundfischen. Seabooms werden im Laufe der Zeit durch die
geflochtene Schnur eingeschnitten und sollten dann
ausgetauscht werden. |
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Eine Spule Reißleine für Abreißmontagen zum
Beispiel beim Bojen-Fischen oder U-Posen-Fischen. Die Stärke
sollte zwischen 0,25 mm und 0,50 mm liegen. Ich bevorzuge
eine Stärke von etwa 0,35 mm. Gummiperlen entsprechender
Größe schützen die Knoten vor Beschädigungen durch Bleie
oder Seabooms. Härtere Plastikperlen werden benötigt, wenn
mit Laufposen gefischt werden soll. Schnurstopper kann man
sich entweder mit alter geflochtener Schnur selbst binden,
oder man greift auf XXL-Schnurstopper aus dehnbarem Material
zurück.
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9. Kleine Helferlein
Es gibt Dinge, die braucht man nicht unbedingt, aber sie machen das
Leben leichter. Hierzu zählen für mich ein Hakenschleifstein
(spart Geld), eine Spleißnadel (ich halte nichts vom
Spleißen, aber damit lassen sich Gummiperlen unkompliziert
auf die Hauptschnur fädeln) und eine Schere für geflochtene
Schnüre (gibt es zum Beispiel von Rapala oder Fox). Diesen
Dingen ist ein fester Platz in meiner Tacklebox vorbehalten.
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10. Hightech
Hier verwende ich außer dem Handy, das mein ständiger
Begleiter ist, eigentlich nur ein Echolot, welches aus der
ernsthaften Wallerfischerei nicht wegzudenken ist. Der
Einsatz beinhaltet die Stellensuche, das genaue Setzen der
Montagen
und Köder und so weiter. Der Markt bietet hier für jeden
Geschmack und Geldbeutel entsprechende Geräte an.
Wer immer ein Camp besucht, ist aber unter Umständen
besser bedient, sich dort vorhandene Geräte zu leihen. Für
mehrtägige Ansitze vom Ufer können elektronische
Bissanzeiger für einen ruhigeren Schlaf sorgen
beziehungsweise gute Schläfer beim Biss aus selbigem
erwecken. |
11. Rutenhalter
Hier haben wir nun tatsächlich ein kleines Problem, denn
der Handel bietet nicht wirklich viel an, was brauchbar
wäre, um unseren Ruten stets einen sicheren und festen Stand
zu geben. Grundsätzlich kommen für die Uferfischerei High
Pods und Einzelrutenhalter, jeweils in massiver Ausführung,
in Frage. Ein brauchbares High Pod/Dreibein wird von Sänger
(Unicat) angeboten. Als Highend-Produkt bietet die Firma FMS
interessante Rutenhalter an. Die Rutenhalter zum
Bootsfischen müssen ebenfalls äußerst robust und sicher mit
dem Boot verschraubt sein.
Wer selbst schweißen kann oder einen Handwerker kennt der
dieses erledigt, kann sich passende Teile aus Edelstahl
anfertigen lassen. Als Basis genügt häufig schon ein
entsprechend langes Stück Rohr, welches entsprechend modifiziert
werden kann. Dieses Thema wäre allerdings schon einen
eigenen Bericht wert. Egal wie man sich entscheidet, der
Rutenhalter muss in der Lage sein die Rute auch beim
brutalsten Biss sicher zu halten. Die meisten Angelcamps
bieten entsprechende Rutenhalter gegen Gebühr zum Leihen an.
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12. Sideplaner und ähnliches
Was man als Grundausstattung braucht, wurde bereits
genannt. Nun gibt es noch weiteres interessantes Zubehör,
wie zum Beispiel Sideplaner. Diese Teile können sehr
hilfreich sein, wenn es darum geht beim Bootsfischen die
maximale Rutenzahl auszubringen oder Stellen gezielt zu
befischen, die über einfaches Abtreiben lassen mit der
Strömung nicht oder nur schwer zu erreichen sind. |
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| Da der Umgang damit aber alles andere als
einfach ist, sollte der Anfänger sich zuerst auf die
Grundtechniken beschränken, anstatt von Null auf Hundert
durchstarten zu wollen. Lieber weniger gut gesetzte Ruten
als ein Rutenwald, der im Falle eines Drills im Chaos endet.
Wenn die ersten Erfahrungen gesammelt sind ist aber die
Anschaffung von Sideplanern sicherlich eine Überlegung wert.
Allerdings sind gute Sideplaner zumeist auch recht teuer.
Von manch anderem Wunderteil von dem man schon gehört oder
gelesen hat, nehme ich eher Abstand. Meine Vorstellung der
Wallerfischerei beruht darauf, den Köder möglichst natürlich
und unauffällig anzubieten.
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13. Spinnfischen
Es gibt Phasen, in denen die Fische sehr gut auf
Spinnköder ansprechen, zum Beispiel bei steigendem Wasser.
Dann ist eine Spinn-Kombo nicht nur für den reinen Spinnfischer
interessant. Spinnrute und Rolle: Der Markt hat sich gut
entwickelt und bietet ausreichend passendes Gerät auch im
mittleren Preissegment an, so dass man nicht unbedingt auf
handgebaute Ruten zurückgreifen muss. Man sollte sich eine
Rute mit einer Länge von circa 2,75 Meter und einem
Wurfgewicht von etwa 140 bis 200 Gramm besorgen. |
Folgende Modelle kann ich
empfehlen: Leitner „Waller Spin“, Ehmanns „Urian Spin“,
Rhino „Black Cat Extreme Spin“, Shimano „Beast Master
Silurus Spinning“.Bei der Rute sollte man auf eine gute und
robuste Verarbeitung achten, so wie auf ein nicht allzu
hohes Eigengewicht. Dazu eine mittelgroße, stabile
Stationärrolle wie zum Beispiel die Penn „Slammer 560“,
Okuma „Salina 55“ oder Shimano „Twin Power 6000“. Die Rolle
sollte rund 150 Meter geeigneter Schnur fassen, ein
kräftiges Getriebe und eine sauber arbeitende Bremse
vorweisen können. Man sollte darauf achten, dass Rute und
Rolle zusammenpassen. Dies ist der Fall, wenn die Rute durch
das Gewicht der Rolle ausbalanciert wird und nicht zur
Kopflastigkeit neigt.
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14. Zubehör und Kleinteile
Als Schnur kommen rundgeflochtene Dyneema-Schnüre der
Stärken 0,30 bis 0,40 mm zum Einsatz (Tuff Line XP, Power
Pro, Spider Wire Stealth).
Nun noch einige passende Wirbel mit einer Tragkraft von
etwa 60 bis 80 Kilogramm, der bereits unter „Wirbel“
genannten Hersteller. Möchte man die Tragkraft der
Hauptschnur nicht durch Knoten schwächen, kann man auf
entsprechend massive knotenlose Verbinder (etwa von Gigafish)
zurückgreifen. Als Vorfachmaterial verwende ich zumeist das
gleiche, das zum Fischen mit Köderfischen zum Einsatz kommt.
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Bei leichteren Ködern geflochten, bei
schweren Ködern auch monofil. Als Köder sollte man sich ein
kleines Sortiment Löffelblinker mit Gewichten von 60 bis 90
Gramm und einige Wobbler (Rapala Super Shad Rap und Rapala
Jointed haben sich bewährt) zulegen. Dann noch bei den
Kunstködern Sprengringe und Drillinge gegen robustes
Material austauschen, da die Originalbestückung zumeist zu
schwach ist und dann kann es schon losgehen.
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Ich hoffe, dass ich Euch ein
paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben konnte. Die von
mir empfohlenen Gerätschaften haben sich bei mir und meinen
Freunden bewährt, ohne in Anspruch zu nehmen, dass es das
einzig brauchbare Material wäre.
Viel Spaß beim Einkaufen und
beim anschließenden Fischen ...
Euer
Thomas Dörr |
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