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von Thomas Dörr

 
 
Was der Einsteiger tatsächlich braucht ...
 

Aller Anfang ist schwer und das beginnt für den Anfänger nicht erst beim Fischen, sondern schon beim Einkauf von geeignetem Gerät als Grundausstattung. Viele Händler haben leider zu wenig Ahnung von diesem Bereich der Fischerei und in den Foren wird man mit gut gemeinten Tipps überschüttet.

 

Diese Tipps stammen häufig von Leuten die noch nie einen anständigen Waller gefangen haben und sich ihr „Wissen“ nur angelesen haben. Hat der Anfänger dann keinen erfahrenen Bekannten zur Hand, sind kostspielige Enttäuschungen und Niederlagen vorprogrammiert. Für den ersten Trip ins Ausland kann man sich in den meisten Camps geeignetes Material gegen Gebühr leihen. Hat man an der Wallerfischerei Gefallen gefunden, geht es an den Kauf der eigenen Ausrüstung. Die nachfolgende Auflistung ist als Hilfe bei der Zusammenstellung einer geeigneten Grundausstattung gedacht, aber auch für Fortgeschrittene und alte Hasen zum Überdenken der eigenen Ausrüstung.
 
Allgemeine Grundausstattung
 

Hier möchte ich nur ein paar Dinge nennen, die man haben sollte, die nicht nur zum Wallerfischen sinnvoll sind. Ein Zelt oder Schirmzelt (ich bevorzuge zweitgenanntes) so wie eine Liege und ein anständiger Schlafsack gehören zur essentiellen Grundausstattung. Sollte das Zelt beziehungsweise Brolly über kein Moskitonetz verfügen, so sollte man sich eines als Überwurf besorgen. Ein Sonnenschutz in Form eines Schirmes ist je nach Jahreszeit und Einsatz sehr angenehm. Geeignete und der Jahreszeit angepasste Kleidung, inklusive guter Regenbekleidung, so wie stabiles Schuhwerk sind unabdingbar.


Desweiteren für längere Outdoor-Aufenthalte Kochutensilien und Geschirr so wie eine gute Kühltasche. Eine gute Kopflampe und ein Multitool, unter anderem zum Hakenlösen, runden die Sache ab. Nun fehlen noch Landehandschuhe, eine Wallerplane und ein Anleinseil. Ich verwende hochwertige Landehandschuhe aus dem Bereich der Meeresfischerei. Grundsätzlich reichen aber auch welche aus dem Baumarkt. Als Plane genügt eine stabile Allzweckplane, ebenfalls aus dem Baumarkt, auf welche der Waller (angefeuchtet) zum Abhaken und Fotografieren abgelegt werden kann.

Mittlerweile sind gute Anleinseile mit Gummizug im Handel erhältlich. Bitte bei diesen fertigen Seilen immer die Verbindungsknoten und den Verschlusskarabiner überprüfen. Eine digitale Kamera sichert nun noch die Bilder der gefangenen Fische und wir können uns dem Material widmen, welches wir speziell zum Wallerfischen benötigen.

 



 

1. Ruten
 

Die Anzahl der benötigten Ruten richtet sich ganz nach dem Land, in welchem geangelt werden soll. Das heißt in Normalfall zwei Ruten für Deutschland und Spanien, drei für Italien und sogar vier für Frankreich. Will man keinen Rutenwald, so kauft man sich am Besten Ruten in universellen Längen, die man sowohl vom Boot als auch vom Ufer einsetzen kann.

Diese haben eine Länge zwischen 2,70 und 3,00 Meter und Wurfgewichte von 300 bis 500 Gramm. Man sollte auf eine solide Verarbeitung mit guten Ringen und Rollenhaltern, so wie einen belastbaren Blank achten.

Ich persönlich empfehle gerne Ruten von Ehmanns (Urian Sensitive), AHF Leitner (Modell Donau) oder Zebco Rhino (DF Big Fish), um nur einige wenige, aber bewährte Modelle ins Spiel zu bringen.

Angelt man viel aktiv vom Boot, das heißt Schleifen, Driften, Klopfen, und Ähnliches, so kann zusätzlich die Anschaffung einer kurzen Rute in der Länge 2,00 bis 2,50 Meter sinnvoll sein. Für gelegentliche Einsätze dieser Art genügen jedoch auch die zuvor genannten Ruten.


 



2. Rollen
 

Mittlerweile gibt es ausreichend geeignete Rollen auf dem Markt, so dass man nicht mehr unbedingt Multirollen verwenden muss. Der Anfänger ist zumeist mit Stationärrollen besser bedient, da er mit diesen besser zurecht kommt. Mein Favorit hierbei ist die Penn Spinfisher 950 SSM, aufgrund ihrer Robustheit, der sehr guten Bremse und ihres sehr guten Preis/Leistungsverhältnisses. Die Schnurfassung ist mit circa 200 Metern 0,60 mm geflochtener Schnur auch recht üppig. Ebenfalls gut geeignet ist die Fin Nor OF 95, die über eine noch etwas höhere Schnurfassung verfügt.

 



 

3. Schnur
 

Hier wird immer wieder darüber diskutiert, welche Schnurstärke denn notwendig ist. Vermutlich basierend auf der Tatsache, dass viele Leute einfach zu kleine Rollen besitzen. Da die Waller in vielen Gewässern mittlerweile sehr groß werden und teilweise die 100 Kilo-Grenze sprengen, sollte man keine falsche Bescheidenheit an den Tag legen und sich für entsprechend starke und abriebfeste Schnüre entscheiden.

Eine dickere Schnur hat im Falle von Beschädigungen einfach mehr Reserven als eine dünnere. Die angegebene Tragkraft sollte nicht als einziges Kaufkriterium herangezogen werden.

Ich fische meine Schnüre grundsätzlich in der Stärke 0,60 mm und vertraue hierbei speziell der Leitner „Super Cat“. Die Farbe spielt eine untergeordnete Rolle. Als Grundsatz hierfür verwendet man eine weiße bzw. helle Schnur, um diese speziell bei Nacht (Auslegen der Montagen) gut sehen zu können, beziehungsweise eine dunkle Schnur, wenn man nicht so schnell gesehen werden möchte.


 


 


4. Vorfachmaterialien
 

Es gibt mittlerweile einige brauchbare Materialien auf dem Markt, die sich vom Preis und der Verarbeitung beim Montagenbau deutlich unterscheiden. Um hierauf kurz einzugehen: Monofile Vorfächer sind mit etwas Übung gut herzustellen, recht günstig und eine sichere Sache. Da die Erklärung zur Herstellung von Vorfächern aus monofilem Material, speziell wenn Quetschhülsen eingesetzt werden sollen, hier den Rahmen sprengen würde, möchte ich auf eine von mir vorgestellte Bauanleitung in Ausgabe 3 von cat connect verweisen. Geflochtene Vorfachmaterialien sind für den Anfänger sicherlich einfacher und schneller zu verarbeiten.

Grundsätzlich kann man hier zwischen Kevlar und Dyneema unterscheiden. Beides ist tauglich. Dyneema ist weicher, aber weniger abriebfest als Kevlar. Kevlar ist jedoch UV-empfindlich. Also bitte das Vorfach nicht unnötig der Sonneneinstrahlung aussetzen.
 

Seit Kurzem gibt es nun auch ummantelte Vorfachmaterialien. (Leitner Super Cat Compound). Diese lassen sich sehr gut verarbeiten und sind Dank der bei Bedarf entfernbaren Ummantelung enorm abriebfest und ideal geeignet zur Herstellung von Vorfächern, bei denen eine gewisse Steifigkeit Vorteile mit sich bringt.

Dies trifft wie bei Mono zum Beispiel auf U-Posen-Vorfächer zu. Für den Anfang reicht es, sich auf ein Vorfachmaterial festzulegen. Dafür sollte man besser etwas mehr kaufen, um ein eventuell nicht so gelungenes Vorfach zu verwerfen und neu zu binden.


 



5. Schwimmer und U-Posen
 

Bei Schwimmern und U-Posen zahlt es sich auf Dauer aus, etwas mehr Geld in bessere Qualität zu investieren. Viele preiswerte Schwimmer und UPosen überleben die ersten Anhiebe nicht. Beim Kauf sollte man grundsätzlich auf ein stabiles Material wie etwa Rohacell achten und auf eine stabile Innenführung, durch die die Schnur läuft.
 

Die von uns eingesetzten geflochtenen Schnüre machen sonst kurzen Prozess und schneiden tief in das Material ein. Bezüglich der Tragkraft der Schwimmer habe ich mein Sortiment stark verkleinert und verwende fast ausschließlich solche mit einer Tragkraft von 200 Gramm.

Bei den U-Posen verwende ich Tragkräfte von 40 bis 200 Gramm, abhängig von der Ködergröße und der gegenwärtigen Strömung. In der Regel ist man mit einem Sortiment aus vier bis fünf Schwimmern und sechs bis zehn U-Posen für den Anfang ausreichend ausgestattet. .

Ich verwende gerne Schwimmer und U-Posen von AHF Leitner oder baue mir teilweise die Schwimmer selbst. Bleie sind den Schwimmern entsprechend bereit zu halten. Bei einem Schwimmer mit circa 200 Gramm Tragkraft kommt man mit 140 Gramm Blei meist gut hin.


 


 


6. Haken
 

Hier kann sich der Anfänger zunächst auf ein Starterset von etwa sechs bis zehn Einzelhaken und fünf bis zehn Drillingen beschränken. Es ist besser, weniger Haken dafür aber in guter Qualität zu kaufen. Gebrauchte Haken lassen sich mittels eines Schleifsteins nachschärfen. Man sollte auf Robustheit und Schärfe achten. So sollte sich zum Beispiel ein Haken nicht zwischen den Fingern zusammendrücken lassen.
 

Die Schärfe lässt sich hervorragend mit dem Fingernagel prüfen. Ich verwende zumeist Einzelhaken in den Größen 6/0 bis 8/0 und Drillinge der Größen 2/0 bis 5/0, wobei die Größen zwischen den einzelnen Herstellern erhebliche Unterschiede aufweisen. Es gibt einige gute Hersteller auf dem Markt, wobei ich mich auf zwei festgelegt habe.

Meine Favoriten sind bei den Einzelhaken der Owner „Gorilla Live Bait“ in Größe 8/0 und der Leitner „Dyna-Cast Specimen“ in Größe 6/0. Bei den Drillingen sind es der Owner „ST 66“ in Größe 3/0 oder Leitner Drilling Größe 4/0.


 



7. Wirbel
 

Es erstaunt mich auf Messen immer wieder, wie wenig Bedeutung diesem Teil der Ausrüstung beigemessen wird. Ist bei Ruten und Rollen das Beste gerade gut genug, so wird am Wirbel gespart. Gute Wirbel erscheinen oft sehr teuer, sind aber oftmals über Jahre im Gebrauch und machen auch bei großen Fischen nicht schlapp. Und mal ehrlich: Wie oft reißen wir uns beim Wallerfischen einen Wirbel ab? Einmal zehn gute Wirbel gekauft und man ist für mehrere Jahre versorgt.

Insbesondere Wirbel welche für den amerikanischen Markt produziert werden, scheinen bezüglich der Tragkraftangabe weit realistischer angegeben zu werden, als solche für den rein europäischen Markt. Daher bevorzuge ich Wirbel von Sampo, AHF Leitner oder Berkley mit Tragkräften zwischen 200 und 275 lbs. Gebrauchte Wirbel sollten gelegentlich auf einen leichten Lauf überprüft werden. Bei Bedarf reinigen und ölen. Ein Wirbel, der nicht leicht läuft, kann im schlechtesten Fall die gesamte Schnur verdrallen!

 



 

8. Wichtige Kleinteile
 

An Kleinteilen sollte man folgende in ausreichender Anzahl (bitte auf ausreichend Reserven achten) mit sich führen: Aalglöckchen als Bissanzeiger. Ich bevorzuge Doppel-glöckchen. Es ist unglaublich, wie viele man im Laufe der Jahre verliert. Knicklichter zum Nachtfischen für die Bestückung der Schwimmer und der Rutenspitzen. Seabooms aus Kunststoff zum Einhängen der Reißleinen oder Bleie beim Grundfischen. Seabooms werden im Laufe der Zeit durch die geflochtene Schnur eingeschnitten und sollten dann ausgetauscht werden.

Eine Spule Reißleine für Abreißmontagen zum Beispiel beim Bojen-Fischen oder U-Posen-Fischen. Die Stärke sollte zwischen 0,25 mm und 0,50 mm liegen. Ich bevorzuge eine Stärke von etwa 0,35 mm. Gummiperlen entsprechender Größe schützen die Knoten vor Beschädigungen durch Bleie oder Seabooms. Härtere Plastikperlen werden benötigt, wenn mit Laufposen gefischt werden soll. Schnurstopper kann man sich entweder mit alter geflochtener Schnur selbst binden, oder man greift auf XXL-Schnurstopper aus dehnbarem Material zurück.

 


 


9. Kleine Helferlein
 

Es gibt Dinge, die braucht man nicht unbedingt, aber sie machen das Leben leichter. Hierzu zählen für mich ein Hakenschleifstein (spart Geld), eine Spleißnadel (ich halte nichts vom Spleißen, aber damit lassen sich Gummiperlen unkompliziert auf die Hauptschnur fädeln) und eine Schere für geflochtene Schnüre (gibt es zum Beispiel von Rapala oder Fox). Diesen Dingen ist ein fester Platz in meiner Tacklebox vorbehalten.

 



 

10. Hightech
 

Hier verwende ich außer dem Handy, das mein ständiger Begleiter ist, eigentlich nur ein Echolot, welches aus der ernsthaften Wallerfischerei nicht wegzudenken ist. Der Einsatz beinhaltet die Stellensuche, das genaue Setzen der Montagen
und Köder und so weiter. Der Markt bietet hier für jeden Geschmack und Geldbeutel entsprechende Geräte an.

Wer immer ein Camp besucht, ist aber unter Umständen besser bedient, sich dort vorhandene Geräte zu leihen. Für mehrtägige Ansitze vom Ufer können elektronische Bissanzeiger für einen ruhigeren Schlaf sorgen beziehungsweise gute Schläfer beim Biss aus selbigem erwecken.


 



11. Rutenhalter
 

Hier haben wir nun tatsächlich ein kleines Problem, denn der Handel bietet nicht wirklich viel an, was brauchbar wäre, um unseren Ruten stets einen sicheren und festen Stand zu geben. Grundsätzlich kommen für die Uferfischerei High Pods und Einzelrutenhalter, jeweils in massiver Ausführung, in Frage. Ein brauchbares High Pod/Dreibein wird von Sänger (Unicat) angeboten. Als Highend-Produkt bietet die Firma FMS interessante Rutenhalter an. Die Rutenhalter zum Bootsfischen müssen ebenfalls äußerst robust und sicher mit dem Boot verschraubt sein.

Wer selbst schweißen kann oder einen Handwerker kennt der dieses erledigt, kann sich passende Teile aus Edelstahl anfertigen lassen. Als Basis genügt häufig schon ein entsprechend langes Stück Rohr, welches entsprechend modifiziert werden kann. Dieses Thema wäre allerdings schon einen eigenen Bericht wert. Egal wie man sich entscheidet, der Rutenhalter muss in der Lage sein die Rute auch beim brutalsten Biss sicher zu halten. Die meisten Angelcamps bieten entsprechende Rutenhalter gegen Gebühr zum Leihen an.

 



 

12. Sideplaner und ähnliches
 

Was man als Grundausstattung braucht, wurde bereits genannt. Nun gibt es noch weiteres interessantes Zubehör, wie zum Beispiel Sideplaner. Diese Teile können sehr hilfreich sein, wenn es darum geht beim Bootsfischen die maximale Rutenzahl auszubringen oder Stellen gezielt zu befischen, die über einfaches Abtreiben lassen mit der Strömung nicht oder nur schwer zu erreichen sind.

Da der Umgang damit aber alles andere als einfach ist, sollte der Anfänger sich zuerst auf die Grundtechniken beschränken, anstatt von Null auf Hundert durchstarten zu wollen. Lieber weniger gut gesetzte Ruten als ein Rutenwald, der im Falle eines Drills im Chaos endet. Wenn die ersten Erfahrungen gesammelt sind ist aber die Anschaffung von Sideplanern sicherlich eine Überlegung wert.

Allerdings sind gute Sideplaner zumeist auch recht teuer. Von manch anderem Wunderteil von dem man schon gehört oder gelesen hat, nehme ich eher Abstand. Meine Vorstellung der Wallerfischerei beruht darauf, den Köder möglichst natürlich und unauffällig anzubieten.

 



 

13. Spinnfischen
 

Es gibt Phasen, in denen die Fische sehr gut auf Spinnköder ansprechen, zum Beispiel bei steigendem Wasser. Dann ist eine Spinn-Kombo nicht nur für den reinen Spinnfischer interessant. Spinnrute und Rolle: Der Markt hat sich gut entwickelt und bietet ausreichend passendes Gerät auch im mittleren Preissegment an, so dass man nicht unbedingt auf handgebaute Ruten zurückgreifen muss. Man sollte sich eine Rute mit einer Länge von circa 2,75 Meter und einem Wurfgewicht von etwa 140 bis 200 Gramm besorgen.

Folgende Modelle kann ich empfehlen: Leitner „Waller Spin“, Ehmanns „Urian Spin“, Rhino „Black Cat Extreme Spin“, Shimano „Beast Master Silurus Spinning“.Bei der Rute sollte man auf eine gute und robuste Verarbeitung achten, so wie auf ein nicht allzu hohes Eigengewicht. Dazu eine mittelgroße, stabile Stationärrolle wie zum Beispiel die Penn „Slammer 560“, Okuma „Salina 55“ oder Shimano „Twin Power 6000“. Die Rolle sollte rund 150 Meter geeigneter Schnur fassen, ein kräftiges Getriebe und eine sauber arbeitende Bremse vorweisen können. Man sollte darauf achten, dass Rute und Rolle zusammenpassen. Dies ist der Fall, wenn die Rute durch das Gewicht der Rolle ausbalanciert wird und nicht zur Kopflastigkeit neigt.

 


 

14. Zubehör und Kleinteile
 

Als Schnur kommen rundgeflochtene Dyneema-Schnüre der Stärken 0,30 bis 0,40 mm zum Einsatz (Tuff Line XP, Power Pro, Spider Wire Stealth).

Nun noch einige passende Wirbel mit einer Tragkraft von etwa 60 bis 80 Kilogramm, der bereits unter „Wirbel“ genannten Hersteller. Möchte man die Tragkraft der Hauptschnur nicht durch Knoten schwächen, kann man auf entsprechend massive knotenlose Verbinder (etwa von Gigafish) zurückgreifen. Als Vorfachmaterial verwende ich zumeist das gleiche, das zum Fischen mit Köderfischen zum Einsatz kommt.

Bei leichteren Ködern geflochten, bei schweren Ködern auch monofil. Als Köder sollte man sich ein kleines Sortiment Löffelblinker mit Gewichten von 60 bis 90 Gramm und einige Wobbler (Rapala Super Shad Rap und Rapala Jointed haben sich bewährt) zulegen. Dann noch bei den Kunstködern Sprengringe und Drillinge gegen robustes Material austauschen, da die Originalbestückung zumeist zu schwach ist und dann kann es schon losgehen.

 





Ich hoffe, dass ich Euch ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben konnte. Die von mir empfohlenen Gerätschaften haben sich bei mir und meinen Freunden bewährt, ohne in Anspruch zu nehmen, dass es das einzig brauchbare Material wäre.

 

 

 

Viel Spaß beim Einkaufen und beim anschließenden Fischen ...

 

Euer

Thomas Dörr

 
 
 

 

 
     
 

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