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Dieses Interview
entstand im Jahre 2001 ...
Hallo Harry .....
zunächst mal herzlichen Dank an Dich, dass Du Dir die Zeit
genommen hast um uns hier einige Fragen zu beantworten. |
Der Name Harald Stadlhuber ist ja für viele eingefleischte
Wallerangler ein Begriff, kannst Du uns diesbezüglich noch
einige persönliche Details von Dir hinzufügen?
Mein Name ist Harry Stadlhuber, ich bin
37 Jahre alt. Bin schon zwei mal geschieden, habe aus
erster Ehe einen Sohn der Maximilian heißt. Mein
beruflicher Werdegang war Kfz-Lehre, Maschinenschlosser,
Dachdecker, Maschinenbau, CNC Fräser und dann habe ich
mein Hobby zum Beruf gemacht.
Wie bist Du selber zum
Wallerangeln gekommen und weshalb fasziniert Dich dieser
Fisch so?
Der Raubfisch war schon immer mein Favorit, angefangen
habe ich aber eigentlich mit dem Karpfenfischen. Ich bin,
aber dann bald auf die Raubfische umgestiegen. Hecht,
Zander, im Herbst und Winter Huchen aber auch
Fliegenfischen. Ich bin am Inn aufgewachsen und bin
einfach ein begeisterter Flussfischer. Als ich mein
Geschäft übernommen habe, bekam ich von Andrees
Angelreisen, deren Angebote ich ja in meinem Laden mit
vertrete, eine Einladung zum Wallercup. Da man ja wissen
muss was man da anbietet, habe ich diese Einladung dankend
angenommen. Mit großer Euphorie haben wir diese Reise
angetreten und haben nicht sehr viel gefangen. Wir mussten
erst einmal Lehrgeld bezahlen. Bei der Preisverleihung am
Ende des Cups musste ich mit Ansehen was für schöne Fische
von den übrigen Teilnehmern gefangen wurden.
Was mich auch damals schon beeindruckte war die
Kameradschaft unter den Teilnehmern. Das hat meinem
Ehrgeiz in mir wachgerüttelt und seit dem bin ich
unheilbar krank. Ich habe für mich festgestellt: Dieser
Fisch ist noch so unerforscht! Die Vielfalt beim
Wallerfischen ist unerschöpflich, ich bin immer wieder
beschäftigt damit, neue Systeme in meinen Gedanken
umzusetzen. Ich bin der Meinung der Waller ist der
schlauste Bewohner unserer Gewässer, er ist so lernfähig
wie kein anderer Fisch und ihn zu überlisten gibt mir sehr
viel. Das ist das selbe wie beim Fliegenbinden, du sitzt
vor deinem Bindestock und versuchst eine Trockenfliege
super sauber zu binden und wenn die dann auch noch fängt,
sind das unbeschreibliche Glücksgefühle. Die Natur die ich
bei der Fischerei erleben darf gibt mir Zufriedenheit und
macht mich hungrig auf mehr.
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Wallerfischen in Deutschland, wie ist Deine Meinung
dazu und welche Tipps könntest Du uns diesbezüglich geben?
Also, in Deutschland befische ich nur
in Bayern den Waller. Wir haben einige Gewässer die sind
sehr gut im Besatz. Man kann durchaus schöne Fische
fangen, aber man muss sehr viel Geduld mitbringen. Am
Anfang wird man sehr oft Schneider nach Hause fahren. Ich
fische an der Rott in einem 3 km langen Teilstück das
privat ist. Dort soll eine Wallerpest herrschen was ich
persönlich für Humbug halte. Der Bestand ist gut, aber es
ist sehr schwierig einen guten Fisch zu fangen, ein guter
Fisch bedeutet dort 120 – 140 größere sind auch vorhanden
aber nicht in großen Mengen, soviel ich weis ist in der
Gegend wo ich fische 170 cm schon eine Sensation. In
einigen Gewässern Bayerns meistens privat wurde der Waller
vor Jahrzehnten besetzt, zeitweise sogar geschützt, der
Befischungsdruck in diesen Gewässern war nicht groß was
sich auch in Einzelfällen herausstellt, es werden Fische
bis 238 cm gefangen.
Das ganze Jahr über werden einige Waller mit der 2
Metergrenze gefangen, wenn ich nachforsche unter welchen
Umständen das ganze stattgefunden hat, sind die Fische
jahrelang belagert worden und haben die Ausdauer der
Fänger belohnt. Leider werden aber nicht alle Fische
wieder zurückgesetzt. Der Rhein und der Neckar sind mit
seinen Warmwassereinläufen bestimmt die Hotspots. Aber
darüber, weis ich nur das was in den Fachzeitschriften zu
lesen war. Ich denke da wird noch sehr viel gutes zu hören
sein. |
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Du betreibst ja selber einen Anglershop mit eigener
Internetseite "Harrys Fischerladl". Bist Du rein auf
Wallerangler spezialisiert oder bietest Du auch ein
breitgefächertes Angebot für alle Arten der Fischerei an?
Nein, ich habe mich mit meinem Programm
auf meine Region eingestellt, das heißt von allem einen
Teil. Das Hauptprogramm ist Forelle, Hecht, Zander,
Karpfen, Weissfisch und Huchen, natürlich auch Waller.
Der Trend geht ja momentan
vom Karpfenfischen zum Wallerangeln bzw. als Kombination,
wie beurteilst Du das als Händler der viel mit Kunden zu
tun hat?
Ein eingefleischter Karpfenfischer wird nicht so
einfach wechseln. Die Karpfenszene ist die best
organisierte in der deutschen Fischerei. Da braucht man
nur auf 10 Jahre Braunfels zurück blicken. Natürlich wird
es auch Fischer geben die wechseln oder beides bevorzugen
aber den großen Run wird es nicht geben. Keine Gilde der
Angler gibt soviel Geld aus wie die Karpfenangler. Ich
würde es natürlich begrüßen, und hoffen das sich unsere
Geschlossenheit, die der Karpfenangler angleicht.
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Fredl Fesl ist ja vielen als Musiker bekannt, ich
selbst hab ihn einige Male Live auf der Bühne erleben
dürfen. Auch auf deiner Homepage findet man dazu einige
Informationen. Was verbindet dich persönlich mit ihm?
Der Fredl Fesl ist nicht weit von
meinem Geschäft zu Hause, und kam zu mir als
Gelegenheitsangler der im Urlaub am Meer fischte. Bei
diesen Ausflügen wuchs sein Interesse an der Fischerei und
so kam es, das ich ihn an das besagte Privatgewässer an
dem ich eine Jahreskarte habe als Zuschauer mitnahm. Bei
diesen Ausflügen war unsere Ausbeute jedes mal sehr
beträchtlich. Ich konnte ihn dann dazu überreden das er
die Vorbereitungskurse für den deutschen Fischerschein
belegt und auch die Prüfung macht. Seit dem haben wir
gemeinsam einige Zeit am Wasser und auch privat mit
einander verbracht und sind Freunde geworden.
Ich muss ihm aber auch das Kompliment machen, das er
als Promi, ein ganz normaler Mensch geblieben ist. Als
Fischer muss ich ihm großen Respekt zollen, ich habe
selten jemanden kennen gelernt der so eine gute
Auffassungsgabe und Verständnis für alle Details der
Fischerei hat. In der kurzen Zeit, in der er den
Fischereischein hat, fing er gleich von Anfang an
beachtliche Fische. Ich möchte ihm dafür ein Petri Heil
aussprechen. |
Wallerfischen in Italien und Spanien. Neueinsteiger werden
diesbezüglich ja geradezu erschlagen mit Informationen aus
dem Internet. Wie ist Deine Meinung dazu und welche
Gebiete würdest Du persönlich empfehlen?
Das Internet ist einfach geil!!! Man
kann sich mit Gleichgesinnten ohne großen Aufwand über
sein Hobby austauschen. Die Anzahl der Personen mit denen
man zutun hat wächst fast jeden Tag. Mit meiner Website
will ich Infos für alle Wallerfischer ins Internet
stellen. Anlass war, weil ich so viele Gäste in den Camps
antraf die durch Fachzeitschriften eigentlich nur
Halbinformationen hatten, alle kamen mit einer
Erwartungshaltung in die Camps die schier unglaublich war
und auch noch teilweise sind. Das Problem ist einfach,
dass die Artikel in den Fachzeitschriften aus Platz und
Zeitgründen nicht seitenlang sein können, um diese Themen
zu behandeln. Viel ist auch einseitig weil, einer was
schreibt, behauptet, andere sich aber nicht zu diesem
Thema äußern können, dieser Zustand ist aber auch nicht zu
ändern. Meine und die anderen Seiten in denen wir uns über
unser Hobby unterhalten können, sollte das soweit es geht
wegmachen.
Ich freue mich jeden Tag auf meinen PC. Der Po ist für
mich ein Traum, meine Anfahrtszeit ist genau 4 Stunden und
30 min. Kurzbesuche sind kostengünstig. Ich bevorzuge den
Mittellauf, der Befischungsdruck ist bei weitem nicht der
wie im Delta. Wozu ich aber auch wieder sagen muss der
Big- Fish kommt vom Delta. Ich persönlich glaube aber, der
Nächste kommt vom Mittellauf. Bei unseren Versuchen
unserem Hobby nachzugehen, habe ich schon einige
Big-Fische auf meinem Bildschirm gehabt, die einen nur
staunen lassen.
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Griechenland, man liest und hört ja mittlerweile
einiges davon, der 140kg Wels ging ja innerhalb kurzer
Zeit sozusagen um die ganze Welt und Du kennst ja diesen
Stausee selber, wie schätzt Du ihn persönlich ein?
Als ich das erste mal davon hörte war
mein erster Gedanke, da musst du mit, und das als einer
der Ersten. Als ich dann letztes Jahr Anfang Oktober von
Kalle einen Anruf bekam und er mir erzählte, das er
dorthin für 1. Woche eine Tour vor hat, konnte ich es mir
nicht verkneifen ihn zu fragen ob da für mich auch noch
ein Platz frei wäre. Das Gespräch war am Samstag, am
Montag habe ich Kalle in München am Bahnhof abgeholt und
eine meiner schönsten Touren begann.
Ich habe auch alle Artikel über Griechenland in den
Fachzeitschriften und im Internet gelesen. Ich habe mich
natürlich auch mit Kalle und Andreas Zimmermann darüber
unterhalten. Wer die beiden „kennt“ weis auch welche große
Erfahrung hinter diesen beiden steckt. Ich habe die zwei
nach einem Trip (Griechenland), in Italien getroffen und
sie zeigten uns Videoaufnahmen davon. Ich war eigentlich
immer sehr gut informiert was da in Griechenland Fakt war,
ich habe nicht einmal an dem gezweifelt was die beiden
erzählt hatten. Mein Eindruck den ich dann vor Ort hatte,
war auch nicht getrübt. Ich wusste das dort alles drin
ist. Landschaftlich ist Griechenland eine Oase. Der
Fischreichtum ist gigantisch. Die Gastfreundlichkeit der
Griechen überrollt einen quasi, ich habe so etwas kaum
erlebt. |
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| Der See ist 30 Meter tief und aus diesem
Grund haben die Waller nicht die Aggresivität wie am Po
und Ebro. Der Bestand ist sehr gut, bei jeder Ausfahrt
hatten wir Waller auf dem Echo auch Große. Dem
Blinkerartikel nach, sollten ja die Echos die Kalle und
Andy zu sehen glaubten, große Köderfischschwärme sein. Ich
kann euch nur eins dazu sagen den Unterschied zwischen den
beiden Echos kann man sehr deutlich unterscheiden. Thomas
Deinbacher ein befreundeter Österreicher der mit dabei war
und meine Wenigkeit haben schon einige Waller auf dem
Echolot gehabt und können das auch unterscheiden. Beide
sind wir der gleichen Meinung die Giganten sind in diesem
See. Wer sich mal an was anderes als das von der Stange
heranwagen möchte, dem ist mit einer Tour an dem
Alikomstausee gewiss zu helfen. Ich möchte euch dann
aber eine geführte Tour mit Kalle ans Herz legen, da seine
Erfahrung vor Ort nicht nur Zeit und Geld wert sind,
sondern vielleicht ein Gigant an euerer Wallerrute. Ein
großer Vorteil ist, dass bei dieser Tour einige gute
Wallerfischer dabei sind die bereits gebucht haben. Dieses
super Team geführt durch Kalle wird alles daran setzen
einen dieser Giganten zu fangen, und das natürlich im
Team. Wenn es mir die Zeit erlaubt bin ich wieder dabei.
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Kasachstan,
auch hier dringt immer mehr in die Presse vor, was hältst
Du persönlich davon, hast Du selbst schon mal dort
gefischt?
Kasachstan kenne ich nur vom Internet
und aus Berichten der Fachzeitschriften, die Bilder der
gefangenen Fische sind beeindruckend. Jeder der schon vor
Ort war müsste einen Orden bekommen, für den überwundenen
Schweinehund. (Mücken)
Die Landschaft ist glaub ich ein Juwel, was man auf Videos
und Bildern sehen kann. Wenn ich einmal alle Ziele bereist
habe, die in meiner engeren Wahl stehen, dann werde ich
auch irgendwann einmal Kasachstan bereisen.
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Gibt es Deiner Meinung nach auch noch andere Länder
oder Gewässer, die Wallermäßig noch nicht so bekannt sind
aber vielleicht genauso interessant wären?
Da gibt es einige türkische Gewässer,
auch im Balkan gibt es noch einiges zu bereisen z.b.
Griechenland und Bulgarien. Aber dazu müssen erst einige
mit ihrem Pioniergeist vor Ort Kenntnisse sammeln und dann
aber auch diese veröffentlichen. Das kostet sehr viel
Zeit, Vorarbeit um im Vorfeld einiges abzugrenzen. Wichtig
sind dabei Informationen von Gastarbeitern, die in Ihrer
Heimat Ortskenntnis haben. Nur eine Info ist zu wenig. Da
muss man schon mehrere übereinstimmende Infos haben. Und
so geht das weiter. Ich möchte aber dazu nicht zuviel
ausplaudern, weil ich dem einen oder anderem, der mir
schon seine Vorhaben unterbreitet hat, dadurch sonst
vorgreife. |
Waller-Kalles neues Camp am Po ist ja mittlerweile in
aller Munde, da Du selbst gute Kontakte mit ihm pflegst
gehe ich mal davon aus dass du selbst schon mal vor Ort
warst. Welche Chancen siehst du in diesem neuen Camp?
Ich war über Neujahr im neuen Camp. Die
Lage könnte gar nicht besser sein. Der natürliche Hafen
liegt sehr geschützt unmittelbar 20 Meter vom Haupthaus
entfernt, die Hütten sind in gleicher Entfernung, die
Anlage ist auf dem ganzen Arial überschaubar. Die sanitäre
Anlage ist geräumig und ausreichend und natürlich geheizt.
Die geräumigen Boote sind mit nagelneuen 25 PS Viertakt
Suzuki Motoren bestückt, Rutenhalter sind am richtigen
Platz. Die X87 Echolote sind bestens (320*320 Bildpunkte).
Da ich ja, wie du schon selber bemerkt hast, in sehr engem
Kontakt mit dem Kalle stehe kenne ich auch seine Vision,
vom neuen Waller-Kalle-Silure-Camp. Es wird dort an alles
gedacht, von der Unterkunft bis zu dem technischen und
natürlich besonders bei den fischereilichen Begebenheiten.
Mit dem Kalle seiner Erfahrung egal ob vom Boot oder Land,
Bojenfischen oder .....
Dieses Wissen wird mit einem zweiten Guide dem Franko,
der sein halbes Leben auf dem Po als Fischer verbracht hat
abgestimmt und optimiert. Was mir besonders aufgefallen
ist bei meinem Aufenthalt, du wirst dort wie ein Familien
Mitglied aufgenommen, es herrscht keine Hektik, der Gast
ist der König. Die Hotspots sind meistens in Campnähe.
Diese Gegend habe ich zuvor auch schon sehr gerne
befischt, sie war eigentlich immer mein Favorit. Es ist
alles vor Ort Altwasser ca. 5 km lang direkt am Camp,
Brücken eine einige km vor dem Camp und auch unterhalb,
zwei sehr interessante Zuflüsse und fünf große Pools mit
Tiefen bis zu 22 Meter, die sich immer hinter großen
Steinschüttungen oberhalb und unterhalb des Camps verteilt
befinden. Ich freue mich schon auf den nächsten Trip
dorthin, lange dauert es nicht mehr.
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Als
Wallerprofi und Angelgerätehändler besitzt Du natürlich
die optimalen Voraussetzungen, wie sollte Deiner Meinung
nach eine gute Allroundausrüstung aussehn?
Ich stehe auf Sportex Ruten aus
Überzeugung. (Sportex Kev Wels u. Eigenbau mit
Sportexblanks Delux Carat 300+ 400 Gramm 270cm Bootsruten)
Ich liebe Ruten mit Rückrat aber nicht zu hart, auf die
Stationärrollen soll min.150 Meter( Optimum ist 250m, da
gibt es nur eine von Penn P1D-A200 9500 ) 0.50 Leitner
Premium Dyna-Cast draufpassen. Mutirollen (Shimano TLD 50
2-TLD 25 oder Penn Senator Standart 113)am besten 400m von
der selben Schnur. Es gibt aber einige Marken die auch
sehr gut sind. An Nummer eins stehen mit Sicherheit alle
Sängerruten besonders die Wallerkalle Dream, da ist eine
langjährige Erfahrung mit in der Produktion eingeflossen
und bevor sie richtig in die Produktion gehen, werden
sicher einige einem sehr strengen Test unterzogen und das
in der Praxis. Auch das restliche Wallerprogramm ist sehr
durchdacht und sehr gebräuchlich. Rollen gibt es nicht
sehr viele die man empfehlen kann. Die Medalist eine
Stationärrolle aus dem Sängerprogramm, bei dem
Verkaufspreis und der Leistung, die sie am Wasser zeigt,
ist sie eine von den Wenigen, Orka 80S Pro von Mitchell
kostet ihr Geld, bringt aber auch eine Starke Leistung .
Zebco hat mit den Rhino Ruten ein sehr gutes Pferd im
Stall. Mit den Rollen von Zebco Rhino und Quantum z.B.
:Mit der Energy BCS Freilauf sind die Ruten Komplett. Das
neue Ruten-Programm von YAD ist ebenfalls zu empfehlen.
Ultimate hat zwei super Ruten im Programm die Empire
Catfish und Hardcore Catfish der Preis bei diesen Ruten,
kann sich mehr als sehn lassen.
Haken fische ich VMC- Waller und Stör Haken bis Größe
12\0- Wallerhaken 9\0. VMC bringt ab dieser Saison im
neuen Katalog 2 Seiten, die den Wallerhaken gewidmet sind.
Da sind sehr brauchbare Größen und Modele dabei. Zudem
möchte ich mich den Ausführungen von Waller-Kalle
anschliessen und kann auch diesbezüglich nichts weiteres
hinzufügen, denn so wie es der Kalle bereits im Vorfeld
beschrieben hat, sollte auch eine optimale Ausrüstung
aussehen.
Immer wieder liest und hört
man davon, dass einige Wallerspezialisten ihre Widerhaken
andrücken, worin siehst du dabei den Vorteil?
Ich selbst fische mit angedrücktem Widerhaken. Ich, und
auch ihr hoffe ich, lasst die Waller wieder schwimmen. Bei
einem Einzelhaken kommt es oft vor das der Haken im
Magensack sitzt. Ich versuche in diesem Fall den Haken zu
entfernen, dazu taste ich mich meiner Hand an den Haken
heran und versuche ihn ohne Kraftaufwand zu entfernen.
Gelingt mir das nicht mit Gefühl und ich müsste da lange „rumdoktern",
lasse ich den Haken drin, oft ist der Haken am nächsten
Tag, nicht mehr da. Der Waller hat ihn alleine
losbekommen. Was aber bedeutet, ich muss ihn über die
Nacht anleinen. Das würde nicht mit einem Widerhaken
gelingen, dabei könnte ich den Fisch so verletzen das er
eventuell einen Schaden nehmen könnte. Eine andere
Überlegung ist, schaut euch den Haken an und ihr werdet
feststellen das der Haken mit Widerhaken fast doppelt so
breit ist wie der Schaft selber, was zufolge haben kann
das der Haken mit mehr Kraftaufwand angeschlagen werden
muss um zum Beispiel durch den Knochen einzudringen. Oft
sitzt der Haken dann nur mit der Spitze und geht nach
kurzer Zeit im Drill verloren. Mir ist es aber auch
wichtig dem Waller so wenig wie möglich zu verletzen, das
ist mit dem geringeren Durchmesser ohne Widerhaken
möglich. Ich hatte auch schon Waller, die haben den Aal
eingesaugt, der ist bei den Kiemen wieder hinaus und der
Haken hakte den Fisch außen, ohne Widerhaken bekomme ich
so wieder eine weniger große Verletzung.
Vielleicht treffen wir uns ja mal bei einer Tour, ich
freue mich immer auf neue und auch bekannte Gesichter und
auf Erfahrungsaustausch.
Mit den besten Fischergrüßen
euer .....
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