Nichts desto trotz, bleibt der Aal als
Köderfisch mit der Einzelhakenmontage hinter seinen
Möglichkeiten. Grund genug an dieser Situation was zu
ändern. Zugegebenermaßen, und gerade wegen dieser
Umstände, zählt der Aal nicht zu meinen Lieblingsködern
aber dennoch bleibt einem Situationsbedingt manchmal keine
andere Wahl als auf ihn zurückzugreifen. Wer kennt das
nicht: Die lange Anreise ohne Möglichkeit die passenden
Hakenköder an ein ausländisches Gewässer mitzuführen,
besorgt man sich doch noch ein „Aal Starter Pack“ vom
dortigen Tackle Dealer, um bei der Platzankunft nicht ganz
blank dazustehen.
Sofortiges Auslegen heißt
die Devise ...
bevor man sich beim Feedern den Lieblingsköderfischen
widmet. Außerdem gibt es ja nicht wenige Hunter, die allen
Unkenrufen trotzen und auf den Aal als Hauptköder
schwören. Selbstverständlich jedem das seine und es liegt
mir fern den Aal als Köderfisch schlecht zu reden oder gar
zu verdammen, da ich ja auch schon tolle Fänge mit Glück
und Hilfe der Schlange verbuchen konnte.
Wenn ich wie in einem solchen Fall keine Köderfische
zur Hand habe aber dennoch auf den Aal zurückgreifen muss,
verwende ich dies eigens entwickeltes Rig mit
freihängendem Drilling. Mit diesem Aalrig konnte ich eine
Vielzahl mehr an Wallern fangen, als nur mit einem Haken
am Vorfach. Warum ? Weil die überwiegende Mehrzahl der
Welse am freihängendem Drilling gehakt waren und laut
meiner Statistik dieses Rig gegenüber der
Einzelhakenmontage viel mehr Fisch brachte.
Dieses Vorfach kann man je
nach Belieben auf zwei Arten erstellen ...
Zum Einen mit einer reinen Hartmono (Bild links) mit
einem Durchmesser von 1,2 mm oder einem Kevlar Vorfach mit
Hohlkern zum Spleißen und Inlinen (Bild rechts) von Taffi
Tackle (Unlimited Line mit 2mm Durchmesser). Beim
Einzelhaken verwende ich von Owner den "Offshore" in Größe
6“ und den Drilling "ST 66" der Größe 3.
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