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Die Bojenmontage gehört zu den eher aufwendigen
Montagen ...
bei der unser Köder, wie der Name schon sagt, mittels
einer Boje am Platz gehalten wird. Die Boje selbst besteht
aus einem großen Auftriebskörper, der durch eine starke
Leine mit einem Gewicht am Gewässergrund verbunden ist.
Dieses Gewicht hält die Boje an Ort und Stelle und sollte
eher etwas zu schwer als etwas zu leicht gewählt werden,
um der Montage eine vernünftige Basis zu verschaffen,
gegen die wir unsere Rute richtig schön abspannen und auf
Zug bringen können. Wählt man das Gewicht zu leicht aus,
kann es beispielsweise durch Strömungsdruck und im
Bojenseil verfangenes Treibgut schnell dazu kommen, dass
die Boje verrutscht.
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An der Boje selbst ist neben unserem Bojenseil auch der
Ausleger befestigt ...
Diesen sollte man nach Möglichkeit so an der Boje
anbringen, dass sich die Schnur beim Spannen komplett aus
dem Wasser heben kann, um möglichem Treibgut keine
Angriffsfläche zu bieten. Der Ausleger sollte immer
möglichst lang sein, um Distanz zur Geräuschquelle Boje zu
gewinnen und so das Misstrauen der Fische gering zu
halten. Hierbei haben sich die FMS-Ausleger als echter
Joker bewährt, denn mit ihren 40m Schnur geben sie uns
eine Menge Spielraum um unsren Köder unauffällig zu
präsentieren.
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Die Montage selbst ist ziemlich simpel ...
und besteht neben dem Vorfach aus einem Wirbel, einer
Gummiperle, einem Blei, einer Pose und einem Easyclip zum
Einhängen der Reißleine. Um zu verhindern, dass die
Hauptschnur beim Abspannen durch die Pose rutscht und
unser Blei sich bis unter die Pose zieht anstatt auf der
gewünschten Tiefe zu bleiben, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Entweder man fixiert das ganze mittels Taffis
„Stöckchentrick“. Dabei wird ein Stöckchen unter den
Easyclip in die Hauptschnur „gebunden“, und verhindert ein
Durchrutschen der Schnur.
2. Oder man legt einen halben Schlag um die Antenne/den
Stift der Pose, was den gleichen Effekt bringt.
Wer nicht weiß was mit „Taffis Stöckchentrick“ gemeint
ist, der kann sich das Ganze hier nochmal anschauen.
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Gerätezusammenstellung:
- Rute: Clan Silure „Nazgul“
- Rutenhalter: FMS-Einzelrutenhalter
- Rolle: Penn SSM Spinfisher 950
- Schnur: Queen of Fishingline 0,60mm
- Pose: Sänger „Warlock“
- Perlen: Kogha Askari
- Wirbel: Gigafish 150kg
- Vorfach: Gigafish Powerline 1,2mm
- Haken: Gamakatsu
- Boje: Black Cat
- Ausleger: FMS Vorbojensystem
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Alles in allem muss ich ganz ehrlich sagen, dass die Boje
absolut nicht zu meinen Lieblingsmontagen gehört. Wenn es
nicht unbedingt sein muss verzichte ich auf diese Montage.
Es gibt allerdings Situationen, in denen es keine
Alternative gibt und genau in diesen Momenten beweist die
Boje immer wieder ihre Fängigkeit und Effektivität.
Ihr seht
schon, probieren geht über studieren und die Antworten
gibt’s nur am Wasser…
Wünsche
euch viel Spaß und Erfolg beim Projekt „Bojenwaller!“
Gruß
Hannes
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