ÜBERSICHT
Home
Linkliste
Werbepartner
Kontakt
Gästebuch
Impressum
  CLAN SILURE
Brothers
Friends
  BERICHTE
Clanberichte
Gästeberichte
Interviews
Clantalk
  METHODEN
Montagen
Knoten
  TACKLE
Tackle Tests
Gäste Tackle
Clan Tackle
  MEDIEN
Publikationen
Vorträge
  MULTIMEDIA
Fotogalerien
Freunde
Videoshows

  NETWORKS

Facebook

Weblog

YouTube

 

 

 


 


 

von Thomas Dörr

 

Die Luftballonmontage verwende ich nur selten, aber wenn es die Situation erfordert kann man mit ihr durchaus einen weiteren Trumpf ausspielen. Zum Beispiel, man fischt mit U-Posenmontagen in Grundnähe, muß aber feststellen, daß sich alles eher oberflächennah oder im Mittelwasser abspielt. Oder man muß ein durch Schiffe bzw. Sportboote befahrenes Gewässer auf der anderen Seite des Ufers befischen. Die nachfolgend beschriebene Montage eignet sich besonders für Gewässer mit leichter bis mittlerer Strömung.
 



Vorgehensweise

 

Im Grunde ist es ganz einfach. Man fischt als Basis eine Grundmontage, d.h. Seaboom auf der Hauptschnur, Wirbel, Vorfach. Man befestigt am Wirbel, entweder direkt oder mit einer etwas längeren monofilen Schnur) einen kleinen Luftballon, den man soweit aufbläst, daß er über ausreichend Auftrieb verfügt. Nun bringt man die Montage, deren Beschwerung aus einem Stein mit verrottbarer Schnur verknotet und Abrissleine besteht, mit dem Boot aus, bringt sie auf Spannung und gibt dann wieder soviel Schnur frei, bis die Montage auf der gewünschten Wassertiefe bzw. der Luftballon an der Oberfläche ist.

Um Verwicklungen zu verhindern eignen sich steifere Vorfächer hier besonders gut, z.B. Monofil - siehe hierzu auch meinen Bericht "Steif zum Erfolg - von Thomas Dörr" oder das Super Cat Compound Vorfachmaterial von A.H.F. Leitner.

 




Weitere Varianten

 

1. Abgesenkt:
 

In Gewässern mit Schiffs- bzw. Bootsverkehr muß man die Schnüre u.U. absenken, um sie aus der Gefahrenzone zu bekommen. Karpfenangler machen das schon lange, nur müssen unsere Backleads etwas massiver ausfallen. Hierzu hängen wir nach dem Ausfahren der Montage bei nicht gespannter Schnur, auf der Uferseite, an der man sitzt, einen Wirbel in die Hauptschnur. Hieran befindet sich ein weiterer Abreisstein an einer nicht zu starken Reissleine. Die Schnur wird dann nach dem Auslegen beider Abreissteine, in ausreichend tiefem Wasser, auf Spannung gebracht.

Vorsicht: Es dürfen sich auf der Strecke zwischen beiden Abreisssteinen keine Hindernisse im bzw. unter Wasser befinden !!
 

2. Mit U-Pose:
 

Speziell in Gewässern mit Strömung kann man auf dem Vorfach eine kleine U-Pose anbringen. So kann man den Köder besser von der Hauptschnur fernhalten und er bleibt besser in Bewegung.
 

3. Sichtbar und Unsichtbar:
 

Abhängig davon, ob man seine Montagen sehen will, oder vor den Blicken Dritter schützen möchte, kann man die Farbe der Luftballons variieren. Hierzu gibt es z.B. von Black Cat gelbe und schwarze Luftballons. Simpel aber wirksam.

 


 


 


Gerätezusammenstellung:
 
  • Rute: Leitner Donau
  • Rolle: Penn SSM Spinfisher 950
  • Schnur: Leitner Super Cat 0,60 mm
  • Wirbel: Leitner bzw. Sampo 91 kg
  • Vorfach: Monofil 1,2 mm oder Leitner Super Cat Compound
  • Haken: abhängig vom Köder , z.B. AHF Leitner Einzelhaken Gr. 6/0 + Drilling Gr. 4/0
  • Luftballon: Rhino Black Cat gelb oder schwarz

     






Viel Erfolg damit ...



Euer

Thomas "Tomcat" Dörr


 

 

 

 
     
 

<<  Copyright © by Clan Silure 2010  >>

**  Layout & Webdesign by Steffen Reuther © SR-DESIGN  **