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Die Luftballonmontage
verwende ich nur selten, aber wenn es die Situation
erfordert kann man mit ihr durchaus einen weiteren Trumpf
ausspielen. Zum Beispiel, man fischt mit U-Posenmontagen
in Grundnähe, muß aber feststellen, daß sich alles eher
oberflächennah oder im Mittelwasser abspielt. Oder man muß
ein durch Schiffe bzw. Sportboote befahrenes Gewässer auf
der anderen Seite des Ufers befischen. Die nachfolgend
beschriebene Montage eignet sich besonders für Gewässer
mit leichter bis mittlerer Strömung.
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Vorgehensweise
Im Grunde ist es ganz einfach. Man fischt als Basis eine
Grundmontage, d.h. Seaboom auf der Hauptschnur, Wirbel,
Vorfach. Man befestigt am Wirbel, entweder direkt oder mit
einer etwas längeren monofilen Schnur) einen kleinen
Luftballon, den man soweit aufbläst, daß er über
ausreichend Auftrieb verfügt. Nun bringt man die Montage,
deren Beschwerung aus einem Stein mit verrottbarer Schnur
verknotet und Abrissleine besteht, mit dem Boot aus,
bringt sie auf Spannung und gibt dann wieder soviel Schnur
frei, bis die Montage auf der gewünschten Wassertiefe bzw.
der Luftballon an der Oberfläche ist.
Um Verwicklungen zu verhindern eignen sich steifere
Vorfächer hier besonders gut, z.B. Monofil - siehe hierzu
auch meinen Bericht
"Steif zum Erfolg - von Thomas Dörr" oder das Super
Cat Compound Vorfachmaterial von A.H.F. Leitner.
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Weitere Varianten
1. Abgesenkt:
In Gewässern mit Schiffs- bzw. Bootsverkehr muß man die
Schnüre u.U. absenken, um sie aus der Gefahrenzone zu
bekommen. Karpfenangler machen das schon lange, nur müssen
unsere Backleads etwas massiver ausfallen. Hierzu hängen
wir nach dem Ausfahren der Montage bei nicht gespannter
Schnur, auf der Uferseite, an der man sitzt, einen Wirbel
in die Hauptschnur. Hieran befindet sich ein weiterer
Abreisstein an einer nicht zu starken Reissleine. Die
Schnur wird dann nach dem Auslegen beider Abreissteine, in
ausreichend tiefem Wasser, auf Spannung gebracht.
Vorsicht: Es dürfen sich auf der Strecke zwischen
beiden Abreisssteinen keine Hindernisse im bzw. unter
Wasser befinden !!
2. Mit U-Pose:
Speziell in Gewässern mit Strömung kann man auf dem
Vorfach eine kleine U-Pose anbringen. So kann man den
Köder besser von der Hauptschnur fernhalten und er bleibt
besser in Bewegung.
3. Sichtbar und Unsichtbar:
Abhängig davon, ob man seine Montagen sehen will, oder
vor den Blicken Dritter schützen möchte, kann man die
Farbe der Luftballons variieren. Hierzu gibt es z.B. von
Black Cat gelbe und schwarze Luftballons. Simpel aber
wirksam.
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Gerätezusammenstellung:
- Rute: Leitner Donau
- Rolle: Penn SSM Spinfisher 950
- Schnur: Leitner Super Cat 0,60 mm
- Wirbel: Leitner bzw. Sampo 91 kg
- Vorfach: Monofil 1,2 mm oder Leitner
Super Cat Compound
- Haken: abhängig vom Köder , z.B. AHF
Leitner Einzelhaken Gr. 6/0 + Drilling Gr. 4/0
- Luftballon: Rhino Black Cat gelb oder
schwarz
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Viel Erfolg damit ...
Euer
Thomas "Tomcat" Dörr
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