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von Stefan Neureither

 

 
Einsatzgebiete und Besonderheiten:
 

Entwickelt wurde diese Montage von Peter Merkel dem Betreiber der Internetplattform Neckarwaller.com. Sie bietet die Möglichkeit einen Köder unauffällig oberflächennah oder im Mittelwasser anzubieten, ohne dafür eine auffällige Boje einsetzen zu müssen. Die komplette Montage wird beim Spannen unter Wasser gezogen und kann somit überall da eingesetzt werden, wo das Bojenangeln offiziell verboten ist. Ich fische diese Montage in einer leicht abgewandelten Form, da ich als Verbindung zwischen Montage und Steingewicht keine Reißleine sondern eine feste Schnur verwende.

Die Schnur sollte, wenn man sie nach dem Absenken des Steines mit der Merkel-Montage verbindet, ca. 3 – 4 m länger sein als die Wassertiefe. Die Reißleine montiere ich, ähnlich wie bei einer herkömmlichen Bojenmontage, zwischen Merkel-Montage und einem oberhalb der Pose freilaufenden Wirbel auf der Hauptschnur. Bei dieser Variante bleibt die Montage nach einem Biss am Platz und wird nicht mit eingekurbelt. Dadurch kann ich meinen Köder anschließend wieder punktgenau und ohne unnötigen Lärm erneut anbieten.
 


Baumaterial:
 
  • 2 x Netzschwimmer 200 gr.
  • Ca. 70 cm flexibler Schlauch Ø 6 mm
  • Geflochtene Schnur > 0,60 mm
  • 1 Wirbel
  • 1 Karabinerwirbel
  • 2 Gummiperlen
     



Bauanleitung:

Der Aufbau der Montage ist recht simpel. Man steckt beide Seiten des Schlauches jeweils in einen Netzschwimmer und sichert das Ganze mit Heißkleber. Der Schlauch sollte dabei 1 bis 2 cm aus den Schwimmern überstehen. Durch den Schlauch wird nun eine geflochtene Schnur gefädelt und an einem Ende ein Wirbel und auf der anderen Seite ein Karabinerwirbel montiert. Damit die Wirbel nicht in den Schlauch rutschen, sollte man jeweils eine große Gummiperle vorschalten.
 

Einsatzbereich:

• Stehende Gewässer oder Flüsse mit leichter bis mittlerer Strömung


Vorteile:

• Unauffällig
• Kaum Wasserverwirbelungen
 

 
 

 

 

 
     
 

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