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Einsatzgebiete und Besonderheiten
Viel umstritten aber dennoch fängig erweist sich
eine Montage auf die mehr oder weniger die Karpfenangler
gestossen sind. Immer häufiger wurden Waller auf Boilies und
Pellets gefangen und so ergab es sich schliesslich, dass
sich auch die Wallerangler dieser Montage annahmen und mit
stärkerem, wallertauglichem Gerät Jagd auf Silurus Glanis
machten. Speziell im spanischen Ebro, wo diese Montage sehr
häufig angewendet wird, hört man immer wieder von kapitalen
Fängen. Voraussetzung für den Erfolg ist hierbei den Fisch
an die neue Futterquelle zu gewöhnen.
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Dies erzielt man
durch tage- und wochenlanges, regelmässiges Anfüttern um zum
einen die Waller an den Platz zu locken und zum anderen die
neue Nahrungsquelle auch zu akzeptieren. Die positive
Eigenschaft von Pellets liegt darin, dass sie sich nach
einiger Zeit auflösen und somit jede Menge an Klein- und
Futterfische für den Waller anlocken. Dies ist für ihn
zusätzlicher Reiz solche Futterstellen, bei denen er leicht
Beute machen kann, gezielt aufzusuchen.
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Ebenfalls wichtig ist hierbei
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das Futter nicht wahl- und
ziellos im Gewässer zu verteilen, sondern sich per Echolot
markante Stellen im Gewässer auszusuchen, an denen man auch
mit Fischkontakt rechnen kann. Je nach Gewässer und
Fischaufkommen können da schon mal mehrere Kilo Pellets pro Tag
als Anfutter zum Einsatz kommen bis dann nach ca. zwei
Wochen das erste Mal gezielt geangelt werden kann. Die Montage entspricht in etwa der eines Boilieanglers
nur alles eben einige Nummern dicker, größer und stärker. |
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Gerätezusammenstellung:
- Rute: Clan Silure Nazgul
- Rolle: Penn Spinfisher 950 SSM
- Schnur: Leitner Super Cat 0,60mm
- Blei: Durchlauf-Grundblei ab 250 gr. /
Stein 3-5 kg
- Wirbel: Berkley / AHF Leitner
Kugellagerwirbel mit Karabiner 91 kg
- Vorfach: Leitner Super Cat Compound 85
kg
- Haken: Uni Cat
Pellethook / BC Pellethook 2/0 - 6/0
Viel Erfolg damit ...
Euer
Steffen Reuther |
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