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Meine Gedanken - Meine Wahl ...
Die Schnur ist unsere direkte
Verbindung zum Fisch. Entsprechend bedeutend ist die
Qualität. Hier wird oft am falschen Ende gespart, bzw. die
Sache nicht mit dem nötigen Stellenwert bemessen. Ich
möchte hier darlegen, wie ich zur Schnur meines Vertrauens
fand und warum ich diese Schnur einsetze. Am Anfang
fischte ich Dyna Cast 0,50mm von Leitner und war mit der
Schnur zufrieden. Obwohl ich in einem Ballungsraum lebe,
war es für mich recht schwierig, diese Schnur zu bekommen.
Deshalb versuchte ich mein Glück mit Produkten anderer
Hersteller, leider ohne damit recht glücklich zu werden,
wenn ich das einmal milde formuliere. |
Dann fand ich vor 3 Jahren ein neues Produkt ...
wieder von A.H.F. Leitner, die Dyna
Cast Super Cat Schnur. Die Beschreibung und die Daten
waren sehr interessant und das entstandene Interesse wurde
durch den Kauf einer 1000m Spule 0,60er gestillt. Die
Schnur erfüllte sowohl in Trockentests, als auch im
Einsatz am Wasser alle Erwartungen und bildet seitdem
einen festen Bestandteil meiner Ausrüstung. Es gibt für
mich keinen Grund, mir Gedanken über eine Alternative zu
machen.
Nun zu meinen Gründen, warum diese Schnur mich
überzeugt. Die Super Cat zeigt sich abriebsfest und bringt
hohe Werte in der Tragkraft. Sie lässt sich gut knoten,
ist eng und rund geflochten. Nachdem ich mehrere Spulen
auf Rollen verteilt habe, kann ich sagen, dass die Schnur
eine einheitliche Qualität hält, was auch über eine
DIN-ISO Zertifizierung der Flechterei nachgewiesen ist.
Hier wird eine dauerhafte Kontrolle der Qualitätsstandards
nachgewiesen. Bei Leitner Schnüren kann man sich darauf
verlassen, dass man auf einer 1000m Spule die Schnur in
einem Stück bekommt und nicht zwischendrin gestückelt, wie
es Freunden mit anderen Produkten leider schon passiert
ist. Und zu Guter letzt der wichtigste Punkt. Die Schnur
hat sich beim Einsatz am Wasser bewährt, keinerlei
Probleme gemacht und sich somit mein Vertrauen erarbeitet.
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Nun ein paar Gedanken oder auch Hilfestellungen ...
auf was man achten sollte, unabhängig
für welche Schnur man sich entscheidet. Zuerst zur Stärke.
Es wird häufig diskutiert, wie stark eine Schnur zum
Wallerfischen denn sein sollte. Rein von der Tragkraft
betrachtet würden uns viel dünnere Schnüre ausreichen,
aber die dicken Schnüre haben im Falle von Beschädigungen,
und die kommen recht häufig vor, immer noch ausreichend
Reserven. Vermutlich kommt es immer wieder zu diesen
Diskussionen, weil zu kleine Rollen verwendet werden und
man dieses Manko über eine dünnere Schnur ausgleichen
will. Ich verwende grundsätzlich nur Schnurstärke 0,60mm.
Hiervon bekomme ich z.B. auf meine Penn Spinfisher 950 SSM
etwas über 200 m Leitner Super Cat 0,60mm auf die Spule,
was mehr als ausreichend ist.
Es kommt immer wieder die Sprache auf den Durchmesser,
in der Art, im Durchmesser XY fällt die Schnur von
Anbieter A dicker aus, als die von Anbieter B usw. Ich
nehme meine verwendete Schnur als Maßstab und kenne die
Schnurfassung meiner Rollen. Wenn die Schnur meinen
Anforderungen entspricht und ich die gewünschte Menge
Schnur auf die Rolle bekomme, dann passt das, egal ob mir
die Schnur als 0,55er – 0,60er oder 0,70er verkauft wird.
Ob der Durchmesser meinen Erwartungen entspricht,
entscheidet schlussendlich kurz vor dem Kauf mein Auge und
mein Gefühl. |
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Wenn man sich eine Schnur betrachtet ...
sollte die Flechtung eng und rund sein.
Je runder die Schnur geflochten ist, umso besser lässt sie
sich aufspulen. Viele Probleme in Form von Schäden an der
Schnur sind vom Angler hausgemacht. Zuerst müssen die
Ringe intakt und von guter Qualität sein. Die Kleinteile,
welche direkten Kontakt haben, müssen auf eventuell
vorhandene scharfe Kanten überprüft werden. Das betrifft
vor allem auf der Schnur laufende Bleie, Seabooms und
Schwimmer. Gerade bei den Schwimmern bergen die
innenlaufenden Röhrchen durch die die Schnur läuft, sowie
Stecker zum Feststellen der Schwimmer ein großes Potential
die Schnur zu beschädigen. |
Die Farbe der Schnur spielt eine eher untergeordnete Rolle
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Will ich nicht gesehen werden sind
dunkle Schnüre besser geeignet, will ich gesehen werden
oder auch meine eigenen Schnüre selbst besser sehen, sind
helle Schnüre vorzuziehen. Grundsätzlich bevorzuge ich
weiße Schnur. Jede Schnur die nicht weiß ist, wird im
Laufe der Zeit ausbleichen, da die Farbe auswäscht. Der
Verlust der Farbe bedeutet jedoch nicht, dass die Schnur
ihre Tauglichkeit verliert. Farbige Schnüre fallen häufig
bedingt durch den Herstellprozess geringfügig dicker aus,
bei gleichem angegeben Durchmesser, was geringe
Auswirkungen auf die Schnurfassung der Rolle haben kann.
Es sollte ein geeigneter Knoten verwendet werden, der ein
Durchrutschen der Schnur verhindert und die Tragkraft der
Schnur nicht unnötig herabsetzt. Ich verwende zum
Anbringen des Wirbels den „Grinner“.
Zum Thema Schnur gibt es auch auf der Homepage der
Firma Leitner -
http://www.ahf-leitner.de - weitere sehr interessante
Infos.
Egal ob ihr meine Begeisterung für diese Schnur teilt,
oder euch für ein anderes Produkt entscheidet. Macht euch
bitte die Mühe, ein geeignetes Produkt auszuwählen und
lasst beim Umgang damit die beschriebene Sorgfalt walten.
Dann klappt es auch mit den dicken Wallern.
In diesem Sinne viel Spaß und
dicke Fische ...
Euer "Tomcat"
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