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von Sven Dombach und Johannes Martin |
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Hallo Silures,
auf der Saarwallermesse in St. Ingbert durften Hannes und
ich unseren ersten öffentlichen Vortrag zum Thema
Welsfischen halten. Im Vorfeld dieses aufregenden Projektes
stellte sich uns natürlich die Frage „Über was berichten
wir?“. Da es ganz sicher Fischer gibt, die häufiger am
Wasser sind als wir und die ganz sicher auch mehr und
größere Fische fangen, stand für uns sehr schnell fest, dass
unser Vortrag sich abseits von Rekordfischen bewegen muss.
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Nach intensiven Gesprächen einigten wir uns
dann darauf, einfach mal zu erklären, wie wir das
Welsfischen betreiben. Und zwar angefangen bei der Planung
eines Ansitzes, bis hin zum fotografieren und releasen der
gefangenen Fische. Alles Schritt für Schritt beschrieben.
Die einzelnen Phasen werden anhand von Foto`s und
Beschreibungen erklärt und natürlich gibt es auch nützliche
Tipps. Das Ganze hat unser Webmaster einer
Powerpointpräsentation entnommen und für die
Veröffentlichung auf unserer Seite etwas umgebaut. Die
Animation der einzelnen Bilder ging dabei zwar verloren aber
ich bin der Meinung, dass der Leser immer noch das
Wesentliche erfährt. Der Stoff war mir einfach zu schade,
um ihn auf meiner Festplatte vergammeln zu lassen. Der ein
oder andere unserer Besucher kann ganz bestimmt davon
profitieren. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr diese jederzeit
an Hannes oder mich richten. Also, nun VIEL SPAß beim
Anschauen und natürlich viel ERFOLG beim Umsetzen.
In diesem Sinne ...
Euer Sven Dombach
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Strategie und Vorgehensweise:
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1. Platzwahl:
Von zuhause aus kann man sich schon mal die wichtigsten
Informationen über das Internet besorgen und so eine erste
grobe Vorauswahl der zu befischenden Stellen treffen.
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| Land- und
Flußkarten |
Google Earth Maps |
Und Erkundung vor
Ort |
Hierbei ist zu achten auf ...
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- Flußverlauf
- Kurven
- Uferplätze
- Slipstellen
- Zufahrtswege
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- Flußeinmündungen
- Buhnen
- Altwasser
- Brücken
- Schleusen
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Auch das Abfahren von
Uferwegen bringt nützliche Hinweise !!!
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Was brauche ich wirklich ??? |
Kleinteile - unbedingt auf Qualität achten !!! |
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Beim Moven auf das Wesentliche beschränken |
Tackle-Optimierung lernt man ständig |
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Gewässererkundung mit dem Boot
bringt die wichtigsten Erkenntnisse ... dafür viel Zeit
investieren !!!
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- Hindernisse
- Unterstände
- Löcher und Gumpen
- Strömungstaschen
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- Rinnen und Kanten, 50cm
Unterschied reicht schon
- Futterfische führen oft
zum Wels,
besonders in der Laichzeit
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Hotspot - Versunkener Baum |
Kleine Gewässer sind einfacher |
Auch aufs eigene Ufer achten |
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Nicht von Größe abschrecken lassen |
Echolot zum Finden von Spots |
Abschnitte mehrmals befischen |
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Montagen so einfach wie möglich halten
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Easy-Clip für Reissleine |
Stöckchen ... |
zum Einstellen der Tiefe |
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Das Vorfach so kurz wie möglich und so lang wie nötig
binden
Bei Grundmontagen können lange sowie überlange Vorfächer
durchaus sinnvoll sein
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Steinmontage - einfach und flexibel |
Anbinden an Büschen oder Bäumen |
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Möglichst hoch abspannen |
Bojenmontage nur im Notfall |
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6. Rutenaufbau:
Wichtig: Vorher unbedingt eine Überprüfung von Rute, Rolle
und Schnur durchführen.
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Direkte Ausrichtung der Rute zum Köder |
Stabiles Rutenhaltersystem bewirkt maximale Spannung |
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Bei heiklen Fischen kann ohne Spannung der Joker sein |
Beim Distanzfischen stets hohe Rutenposition wählen |
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So wenig wie möglich ... |
und soviel wie nötig |
So erkennt man jeden Biss |
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Wärmflasche |
Crocks |
Wathose |
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Ausleger |
Kein nützlicher Helfer |
Maßband und Hakenlöser |
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Rüttelbissanzeiger sind hilfreich |
Doppelter Alarm hat sich bewährt |
Glöckchen mit Knicklicht |
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Schnurlaufbissanzeiger - abgelegt |
Wichtigster Bissindikator Rutenspitze |
... sie zeigt die Köderfischaktivität |
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10. Anschlag:
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Wann sollte der Anschlag
gesetzt werden ?
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- Bei
konstantem Zug nach vorne
- Bei
unnormaler Bewegung der Rute
- Bei
"entspannter" Rute
- Lieber
früher als später
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- Nachschlagen macht Sinn
- Nicht bei
der Rückbewegung der Rute
- Abriss der Reissleine
vermeiden
- Bei
entspannter Rute auf Fühlung gehen
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Drillen vom Ufer aus bringt
Vorteile
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- Kürzere Dauer
- Verringert die
Stresszeit beim Fisch
- Konzentriert drillen bis
zum Schluss
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- Sicherer Stand sollte
gewährleistet sein
- Stets aktiv drillen
- Fänger entscheidet wann
er ins Boot geht
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Rolle nicht komplett schließen - Kontrolle über die Hand
bietet maximale Reaktionsmöglichkeit
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Das Drillen vom Boot ist immer etwas ganz besonderes,
deshalb auch besondere Vorsicht wenn der Fisch in
Bootsnähe kommt. Auch das Starten des Motors beeinflusst
den Fisch unmittelbar, auch hier Achtung !!!
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Einfach nur geil ... |
Vorsicht beim Motorstarten |
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Bei kleineren Fischen geht es auch mit einer Hand |
Bei großen Fischen immer mit beiden Händen |
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- Nur ausgedrillte Fische
greifen
- Stets auf die Haken
achten
- Kopf aus dem Wasser
heben
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13. Umgang mit dem
Fisch:
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Immer auf die Brustflossen achten |
Catch, Care and Release |
Wichtige Vorsichtsmaßnahmen
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- Schleimhaut stets nass
halten
- Plane oder Matte
verwenden
- Unmittelbare
Sonneneinstrahlung vermeiden
- Uferzeiten so kurz wie
möglich
- Verzicht bei hoher
Wassertemperatur
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Expanderseile haben sich nicht
bewährt
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Durchgescheuerter Expander |
Scheuersichere Kletterseile |
Sicheres Anleinen |
Wichtige Regeln
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- Scheuersichere
Kletterseile bieten maximale Sicherheit
- Länge so wählen, dass
sich der Fisch ablegen kann - auf Hindernisse achten
- Soliden Knoten binden
- Knoten mit Kabelbinder
sichern
- Schlaufe grosszügig
binden, Knoten darf sich nicht zuziehen
- Seil nicht in die
Kiemenlamellen
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Wasserfotos schont grosse Fische |
Zoomen vermeiden, ran an den Fisch |
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Hintergrund viel zu dominant |
Fisch und Fänger gut im Mittelpunkt |
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Schlusswort
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- Einfach fischen
- Variation
- Aus Erfahrung lernen
- Zeit fängt Fisch
- Vertrauen
- Respekt vor Natur und
Kreatur
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| See you
@ Clan Silure ... |
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